Was ist What’s Up !? für mich?

Autor: Dennis-Marius Thieme schreibt über sich und das Projekt

Das Studium der Politikwissenschaft ließ mich die momentane Situation der Medien aus einem anderen Blickwinkel sehen. Viele Menschen bilden sich ein Urteil, ohne die gesamte Faktenlage zu kennen oder verzichten leider komplett auf die Berücksichtigung von Tatsachen. Gerade Journalisten sollten wissen, wie wichtig das Recherchieren, der Abgleich von Quellen und das Untersuchen unterschiedlicher Standpunkte für einen möglichst objektiven und stichhaltigen Artikel ist.

Wer ich bin? Mein Name lautet Dennis-Marius Thieme, meine Freunde nennen mich Marienelli Klebezahn. Ich bin Barkeeper, Motorradfahrer, Kampfsportler, Student, Computernerd und nun wohl auch angehender Journalist, mit dem Baujahr 1994. Seit meinem ersten Lebensjahr lebe ich in der Hansestadt Rostock, welche einen Großteil meiner Person ausmacht.

Politik ist für mich nicht das vorbelastete Klischee von Abgeordneten, die Gesetze erlassen und mit einer großen Realitätsferne zur Bevölkerung regieren. Politik ist für mich ein Teil der Gesellschaft, der einen Einfluss ausübt und selbst beeinflusst wird. Sie ist komplex und allgegenwärtig.

Mit dem Projekt „What`s Up!?“ wollen wir, Nicolas Bahr, Tobias Dietzek und ich, euch, den Studierenden der Uni Rostock und allen anderen Interessierten, eine Plattform bieten, mittels der ihr euch über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen belesen könnt. Getreu unserer Grundprinzipien wollen wir keine Meinung aufzwingen.

Unser Ziel ist das Schreiben von Artikeln mit wissenschaftlichem Anspruch, die dennoch leicht verdaulich zu lesen sind und bei denen Meinungen von Tatsachen abgegrenzt werden.

Auch wenn wir auf Förderer für unser Magazin angewiesen sind, soll und darf diese Unterstützung nicht die Betrachtung und Berichterstattung der Artikel beeinflussen. Daher nimmt bei uns die Unabhängigkeit des Projekts einen hohen Stellenwert ein.

Ein weiterer Grundsatz von uns ist die Betrachtung der Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Beispielsweise wurde mir als Politologe gelehrt, einen gewissen Abstand zum zu betrachtenden Gegenstand zu halten. Im Bezug zu medizin-politischen Themen kann also ein Mediziner mehr ins Detail gehen und einen anderen Blickwinkel auf die Thematik beleuchten, so wie ein Philosoph die ethische Seite und ein Rechtswissenschaftlicher die rechtliche Seite besser beleuchten kann.

Ich sehe in diesem Projekt die Möglichkeit, mich selbst zu verwirklichen und auszuprobieren, sowie die Chance, journalistische Erfahrungen zu sammeln. Ein jeder von euch kann sich hier einbringen, unabhängig von seiner Fachrichtung. Unsere Gesellschaft ist vielschichtig und das soll auch unser Magazin werden.

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