Über What’s Up !?

Autor: Tobias Dietzek über die Entstehung von Whats Up !?

Wenn es ein Wort braucht um meinen Alltag zu beschreiben wäre es wohl „stressig“. Arbeiten im Nachtclub, singen in zwei Bands, dann wäre da noch ein Studium zum Lehrer für Sozialkunde und Geschichte und die gelegentliche Körpererhaltungsmaßnahme beim Sport. Mit 23 kommt einem dann schon eine etwas längere To-Do-Liste entgegen.

Nichtsdestotrotz gründen Dennis Thieme, Nicolas Bahr und Ich momentan ein Online-Magazin für politisch relevante Themen. In diesem kleinen Beitrag möchte ich euch verraten, warum ich dabei mitwirke.

Durch mein Studium hat sich mein Interesse am politischen Geschehen stetig vergrößert, weshalb auch der Wunsch danach, sich dahingehend zu engagieren, mich immer mehr beschäftigte. Im Studium entwickelte ich vor allem einen kritischen Blick auf politische Themen – alles in allem, regt mich einfach vieles auf: Warum Menschenrechte missachtet werden, unnötige Gesetze verabschiedet und nötige verschoben werden, dass Politiker nicht miteinander sondern gegeneinander reden oder die Frage danach, warum die Berichterstattung oft nicht das ist, was sie sein sollte: kontrovers, möglichst objektiv und unparteiisch. Aus dieser Fülle an Themen, die mich oft beschäftigten und es immer noch tun, entstand für mich eine klare Konsequenz: nicht immer nur darüber reden und sich aufregen, sondern engagierter für die eigenen Standpunkte eintreten.

Gemeinsam mit Nicolas und Dennis kam die Idee auf, selbst journalistisch tätig zu werden. Für diesen Vorschlag hatte jeder von uns unterschiedliche Gründe. Bei mir war es, wie bereits geschildert, vorrangig die Kritik, die ich selbst an vielen Informationsquellen über das aktuelle politische Geschehen hege und die damit verbundene Intention, mich selbst für einen Wandel zu engagieren.

Durch die Idee und die häufigen Gespräche darüber, entstand eine immer konkretere Vision davon, wie ein Online-Magazin aus unserer Sicht aussehen könnte. Unparteilichkeit, Multiperspektivität und Kontroversität sollten die Grundpfeiler sein. Außerdem setzten wir uns das Ziel, Artikel zu veröffentlichen, die nicht nur informativ, sondern auch modern formuliert und leserorientiert sein sollen.

Auf einem diesjährigen Treffen des Alumni-Vereins erfuhr ich, dass das Politikum, eine frühere politische Zeitschrift der Uni, stillgelegt sei, wodurch für uns eine mögliche Perspektive entstand. Nach einer kurzen Rücksprache mit den anderen stand fest, dass wir unsere Idee verwirklichen wollten und daher hat dieses Ereignis einen Stein ins Rollen gebracht, der in Zukunft viel Staub aufwirbeln soll und wird.

Wir haben an unseren doch sehr hochgesteckten Zielen während der genaueren Planung festgehalten und das ist an diesem Projekt für mich das Wichtigste. Wie viele Menschen wir erreichen, ob wir gutes Feedback bekommen und ob wir viele Autoren finden, sind wichtige Fragen, die wie ich hoffe, positiv beantwortet werden. Für mich persönlich ist es aber vordergründig wichtig, dass wir das Projekt so umsetzen, wie wir es aus unserer Sicht gut finden, was nicht bedeutet, dass wir gegen Veränderungsvorschläge immun sind.

Nebenher würde ich als wichtigstes Ziel dieses Projektes eines sehen, dass mir persönlich sehr wichtig ist: Studierenden zeigen, dass Engagement möglich ist, auch wenn der Tag schon voll scheint und ihnen eine Möglichkeit bieten, sich auf individuelle Art und Weise zu entfalten.

Insgesamt freue ich mich auf eine mitunter anstrengende, interessante und vor allem schöne Zeit und auch auf die Zusammenarbeit mit euch, den Lesern und möglichen Autoren.

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