Wer will noch OB werden?

Autor: Oliver Kleinert über drei weitere Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl

Bald gehen die Wahlen wieder los. Für Europa, ebenso wie für Rostock wird der 26. Mai ein politischer Stichtag. Auch wenn wir bereits 6 Kandierende behandelt haben, sind noch drei weitere als Einzelbewerber im Rennen, die wir gerne kurz vorstellen würden.

Dr. Tom Reimer

Der gebürtige Rostocker ist promovierter Biologe. Unter dem Slogan „Make Rostock great“ (es wurde bewusst auf das again verzichtet) tritt er für ein lebendiges Rostock ein, das in seine Bürger investiert. Reimer positioniert sich in seinem Programm klar gegen eine „schwarze Null“, für ihn stehe eine „Politik, die [..] die Stadt kreativ und zukunftsorientiert gestaltet“ im Vordergrund. Dabei geht es bei seinen Investitionen stark um Kinder und vor allem Familien. Zudem sollen Startups und speziell die Kreativbranche mehr gefördert werden, was nach seiner Auffassung „gesellschaftlichen Mehrwert generiert“. Auch das Theater müsse unter diesen Umständen wachsen: Mit neuen Spielformen wie VR und 3D-Animation möchte Reimer wieder mehr Menschen zu einem Theaterbesuch verleiten.

Quelle: http://tom-reimer.org/rostock

Matthias Bräuer

Aufgrund eines Unfalls im Jahre ´99 sitzt der gelernte Maler und Lackierer im Rollstuhl. Als Kandidat für den OB-Posten möchte er daher vor allem eine barrierefreie Stadt schaffen, die allen Bürgern Zutritt zum öffentlichen Raum ermöglicht. Bürgerentscheide seien im Weiteren ein gutes politisches Instrument bezüglich größerer Vorhaben. Zentrale Themen sind für Bräuer zudem ein effektiverer Straßenbau, ein kostendeckendes Konzept für den IGA-Park sowie eine Möglichkeit der Betreuung für jedes Kind. Auch in puncto Sicherheit hat der Kandidat eine feste Meinung: Zur Erhöhung dieser sollen mehr Polizisten eingestellt werden. Öffentliche Plätze benötigten laut Bräuer mehr Videoüberwachung.

Quelle: https://www.matthias-braeuer.info/

Edgar Schulze

Der gelernte Schweißfachingenieur setzt programmatisch auf Bürgernähe. Wirtschaftlich möchte Schulze bei Investitionen genauere Prüfungen auf Realisierbarkeit durchsetzen, etwa bei Projekten bezüglich der BuGa. Die Stadt müsse zudem mit WLAN und 5G-Netz ausgestattet werden und wie andere Kandidierende auch fordert er eine Digitalisierung der Stadtverwaltung. Schulze will in jedem Stadtteil Erholoasen schaffen. Des Weiteren sieht er sich als klarer Gegner eines Dieselfahrverbots. „Mit mir nicht!!!“ lässt der 57-jährige über seinen privaten Facebook-Account verlauten, welchen er zu Wahlkampfzwecken gern zu verwenden scheint. Das Steinkohlekraftwerk, in dem er auch selbst arbeitet, sollte erhalten werden. Dafür müsse man die Bürger hinsichtlich der Notwendigkeit aufklären. Es sei ein wichtiger Arbeitgeber.

Oliver Kleinert

What’s Up – Redaktion

Literatur/Quellen:

https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/OB-Wahl-in-Rostock-Edgar-Schulze-hat-die-Hansestadt-immer-im-Blick

https://www.facebook.com/profile.php?id=100010557070196

Alle Quellen in diesem Artikel wurden am 22.05.2019 (13 Uhr) zuletzt genutzt.

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