Einsame Insel oder Untergrund

Autor: Pia Sophie Hoffmann philosophiert über Fragen der heutigen Zeit

Wir leben in einer verwirrenden Zeit. Vor unserer Haustür, an den Grenzen Europas, werden Menschen inhaftiert, weil sie leben retten. Tausende gehen auf die Straße, um auf die katastrophalen Folgen des Klimawandels hinzuweisen und die Politik wachzurütteln, die mit gespielter Begeisterung über das Engagement reagiert, ohne wirklich etwas zu tun.

Die Jugend erwacht. Immer mehr junge Menschen fragen sich, ob sie wirklich die Fehler der Eltern- und Großelterngeneration ausbaden und einen geschändeten Planeten erben wollen. Es scheint, ein kollektiver Aufschrei hallt durch unsere Städte, aber wird sich wirklich etwas ändern? Ich kenne beide Seiten sehr gut. „Die einen werden Hippies, die andern sind vermummt. […] Ich befürchte irgendwann steht für mich und alle meine Leute die Entscheidung an: Einsame Insel oder Untergrund.“[1] singt schon die Aktivistin und Rapperin Sookee und trifft damit den Zeitgeist auf den Punkt. Wir wollen die Welt ändern, kaum einer ist wirklich mit dem Status quo zufrieden. Wer die Augen aufmacht, kann sich vor lauter Ungerechtigkeit und Absurdität kaum retten. Doch auch die Frage „Was bringt es denn?“ steht in viele Gesichter geschrieben, wenn es um Demos, Freiwilligenhilfe in Geflüchtetencamps oder Rettungseinsätze im Mittelmeer geht. Alle vier Sekunden verhungert irgendwo ein Kind. Zu Schulzeiten hatte ich die Angewohnheit, mir alle vier Sekunden einen Wecker zu stellen um mir bewusst zu machen, was das bedeutet. 17.918 Menschen sind allein in den Jahren 2014 bis 2018 im Mittelmeer ertrunken oder an beliebte Badestrände des durchschnittlichen Europäers gespült worden.[2] Kapitalismus tötet, das sieht man heute mehr als je zuvor. Doch gibt es eine ernst zunehmende Alternative? Kann man vom Menschen überhaupt irgendetwas Gutes erwarten? Oder ist und bleibt er der rücksichtslose Wolf, als den Hobbes ihn sieht? Agiert nicht jeder scheinbar selbstlose Mensch in Wahrheit selbstgerecht und in seinem eigenen Interesse, wenn es ihm oder ihr gut geht, wenn Anderen geholfen wird? Ist das nicht auch nur eine Form des Egoismus, die sich nicht großartig von dem eines Bankers oder eines Großunternehmers unterscheidet? Und ist nicht sowieso alles relativ? Jeder Mensch lebt seine eigene Wahrheit und was ich als gut oder schlecht definiere, kann für mein Gegenüber vollkommen anders aussehen. Also einfach laufen lassen und das Leben genießen. Nicht versuchen irgendwas und vor allem nicht irgendwen zu ändern, denn wir werden eh alle sterben und deshalb ist auch alles ziemlich egal. Oder ist vielleicht doch was dran an dem Gerede von Verbundenheit, diesem „Hippiequatsch“, das jeder Mensch Gott schon in sich trägt und nur unser Ego uns davon abhält, Liebe zu leben? Unter diesem Gesichtspunkt zählt jedes Lächeln, das ohne mich nicht auf dem mir zugewandten Mund aufblitzt. Jedes Gefühl von Frieden und Verbundenheit, zu dem ich etwas beitragen kann. Jede Bewusstseinserweiterung, jeder Stupser raus aus der Wohlfühlzone, die so oft mit Ignoranz einhergeht. Aus dieser Perspektive würde all das die Welt zu einem besseren Ort machen. Aber keiner mag Moralapostel, die Menschen sind gerne ignorant und Veränderung tut immer ein bisschen weh. Außerdem ist der Kampf für das Gute ein Kampf gegen Windmühlen oder wie das Autorenkollektiv Narcotics Anonymous schrieb: „Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“[3] Also lieber chillen. Wir sterben sowieso alle, die Welt ist scheiße, das wird immer so bleiben, also mach dein Ding. Hauptsache du bist mit dir selbst im Einklang. Doch witzigerweise sind die Leute, die ich kenne, die dieser Maxime getreu leben und nur ihren eigenen Bedürfnissen folgen, die auf mich am unglücklichten und einsamsten wirkenden Menschen. Zeig mir einen in sich ruhenden Narzisten und ich denk nochmal drüber nach. Das könnte tatsächlich ein Indiz dafür sein, dass der Mensch an sich gut ist und nach Liebe strebt, das Ego ihn oder sie aber immer wieder davon abhält. Wir leben in einer Zeit ohne Antworten, aber mit vielen Fragen und diese hier werden wohl noch lange offen bleiben.

Pia Sophie Hoffmann

Universität Rostock

Staatsexamen Medizin (Humanmedizin)

Literatur/Quellen:

[1] Sookee: Q1, online unter: https://genius.com/Sookee-q1-lyrics [letzter Zugriff: 07.07.2019].

[2] Statista research department: Geschätzte Anzahl der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge in den Jahren von 2014 bis 2019 (Stand: 25. Juni), online unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/892249/umfrage/im-mittelmeer-ertrunkenen-fluechtlinge/ [letzter Zugriff: 07.07.2019].

[3] Narcotics Anonymous: Twelve Steps and Twelve Traditions, Brüssel 2008 (6th Edition), chapter 4 step 2.

9 Gedanken zu „Einsame Insel oder Untergrund

  • 19. August 2019 um 10:54
    Permalink

    Ich weiß nicht, ob der Mensch an sich gut ist oder nicht, aber er hat Angst vor Veränderungen. Das Problem ist, wenn man in einem auf den Abgrund zurasenden Zug sitzt, ist es nicht gerade das Klügste, auf einem „weiter so“ zu beharren. Wenn wir etwas wirklich Wirksames gegen Klimawandel oder Flüchtlingssterben unternehmen wollen, wird sich unser Lebensstil zwangsläufig ändern müssen. Der gordische Knoten, den es zu lösen gilt, liegt meiner Meinung nach in dem Widerspruch zwischen dem Wissen, etwas ändern zu müssen und dem Wesenszug der Menschen, keine Veränderung zu wollen, insbesondere, wenn es ihnen so geht wie uns Mitteleuropäern. Was soll ein Politiker tun, wenn er die Macht hat, innerhalb kürzester Zeit Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen, die dann aber einschneidende Änderungen unserer Lebensweise zur Folge hätten? Ich meine damit z.B. Einschränkung der Mobilitätsfreiheit, erhöhte Kosten für Energie und Lebensmittel. Genau diese Maßnahmen sind wahrscheinlich richtig und zwingend notwendig, aber was passiert? Der Wähler spielt nicht mit und wählt extreme Parteien, die den o.g. Zug weiter rasen lassen. In diesem Punkt finde ich die Friday-for-future- Bewegung großartig, denn sie bewegt offenbar immer mehr Menschen zum Umdenken.

    Antwort
    • 19. August 2019 um 12:13
      Permalink

      Es gibt einen Klimawandel, aber ich finde ihn eigentlich positiv.
      1. Die Erde wird grüner.

      Klimaschützer sagen ja, dass bei erhöhter Temperatur die Erde dürr. Klar wenn je wärmer desto wahrscheinlicher wächst nichts mehr.

      Es gibt regelmäßig Satellitenbilder von der Erde, die die NASA aufnehmen. Das Ergebnis sieht wie folgt aus: Die Erde wird grüner.
      Die NASA macht dafür das CO2 verantworlich (Photosynthese).

      Quelle:
      Reiny, Samson. (2016). Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds. National
      Aeronautics and Space Administration (NASA). 26.04.2016.

      2. Selbst Afrika wird grüner.

      Quelle:
      Taylor, James. (2012). Contrary To What You Hear, Global Warming Has Been Good To Africa.
      Forbes. 25.10.2012. Zuletzt aufgerufen: 06.08.2019

      3. Auch weltweit nimmt Armut ab. Die Getreideproduktion nimmt schneller zu als die Weltbevölkerung

      Quelle:
      Taub, Daniel R. (2010). Effects of Rising Atmospheric Concentrations of Carbon Dioxide on
      fPlants. Nature Education Knowledge 3(10):21

      OWID based on World Bank, World Develpment Indicators (WDI). Index of cereal production,
      yield and land use, 1961-2014. The OurWorldIData.org/yields-and-land-use-in-agriculture/

      4. Kein einziger Wissenschaftler glaubt, das CO2 DIREKT für die Erwärmung der Erde zuständig ist. Auch
      IPPC, dass häufig von Klimaschützer erwähnt wird: „Wasserdampf ist das häufigste und wichtigste
      Treibhausgas in der Atmosphäre. Allerdings haben Menschen nur einen kleinen direkten Einfluss auf
      atmosphärischen Wasserdampf.“

      Quelle:
      Working Group I of the Intergovernmental Panel on Climate Change. (2007). Frequently Asked
      Questions 2.1 How do Human Activities Contribute to Climate Change and How do They Compare
      with Natural Influences?

      „Einschränkung der Mobilitätsfreiheit, erhöhte Kosten für Energie und Lebensmittel. Genau diese Maßnahmen sind wahrscheinlich richtig und zwingend notwendig, aber was passiert?“

      1. Was genau meinst du mit EInschränkung auf Mobilitätsfreiheit?

      2.In Deutschland zahlt man schon sehr hohe Kosten für Energie. Rein theoretisch betrachtet, wenn diese Kosten erhöht werden sollen, wie sollen finanziell schwache Menschen (Beispiel alleinerziehende Mütter) das bewerkstelligen?

      Quelle:
      https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mehrkosten-strom-ist-in-deutschland-so-teuer-wie-nie-das-sind-die-gruende/24166166.html?ticket=ST-2599253-kRtjnecMKzNnf4kvwevo-ap2

      Nur ein paar kleine Gedankengänge meinerseits 🙂

      Antwort
  • 19. August 2019 um 11:15
    Permalink

    Hallo. Ich habe mir dein Beitrag durchgelesen und will gerne mein Wissenstand teilen:

    „Vor unserer Haustür, an den Grenzen Europas, werden Menschen inhaftiert, weil sie leben retten.“

    Beispiel Carola Rackete
    1.Die Rettung war nie das Verbrechen.
    Die Inhaftierung erfolgte durch die Missachtung eines Gerichtsbeschluss des Europäoschen Gerichtshof für Menschenrechte,die unerlaubte Einreise der italienischen Gewässer, die illegale Einschleusung sowie die Gefährdung eines Polizeibootes und seiner Besatzung.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-06/seenotrettung-sea-watch-3-italien-europaeischer-gerichtshof-menschenrechte

    2. Das Schiff hat über 14 Tage auf See geankert – kein Notfall
    Sichere Häfen wie Tunesien oder Marokko, die in kurzer Zeit erreichbar sind, wurden ignoriert. Carola Rackete hat diese nicht angelaufen, weil dort kein Asyl beantragt werden kann. Diese entlarvt die vermeintliche Rettung als absichliche Schleusung in die EU. Eine Seenotrettung ist nicht gleichzusetzen mit Asyl.

    https://images01.oe24.at/Unbenannt-3.jpg/387.053.907

    3. Libyen bot Aufnahme an.
    Die niederländische Ministerin für Migration bestätigt, dass Libyen die Aufnahme anbot. Die Vesorgung und Sicherheit sei durch internationale Beobachtung garantiert gewesen. Diese wurde von Rackete abgelehnt

    https://www.corriere.it/esteri/19_giugno_29/sea-watch-lettera-dell-olanda-salvini-non-prendiamo-migranti-spreco-denaro-217bd652-9aaa-11e9-8fdd-d4f7eb4bd62c.shtml?refresh_ce-cp

    Hier die deutsche Übersetzung:
    https://twitter.com/Krakan_G/status/1145332220086882304

    „Tausende gehen auf die Straße, um auf die katastrophalen Folgen des Klimawandels hinzuweisen und die Politik wachzurütteln, die mit gespielter Begeisterung über das Engagement reagiert, ohne wirklich etwas zu tun.“

    Welche katastrophalen Folgen deiner Meinung nach?

    „17.918 Menschen sind allein in den Jahren 2014 bis 2018 im Mittelmeer ertrunken oder an beliebte Badestrände des durchschnittlichen Europäers gespült worden“

    Du hast hier auf Quelle Statista erwähnt. Was man am Diagramm auch sehen kann, ist die Anzahl von Jahr zu Jahr runtergegangen. Möglicher Grund ist die Einreise aller Bootflüchtlinge. Beispiel siehe Australien. Ein Einreiseverbot reduziert die Anzahl der Ertrunkenen und das ist auch gut so.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article165477776/Ihr-werdet-nie-hier-ankommen-Australien-zieht-stolz-Bilanz.html

    Ja du hast recht. Wir leben tatsächlich in einer verwirrenden Zeit. In einer Zeit, wo Gefühle die neuen Fakten sind.
    Beispiel: Man wird in die rechte gesetzt, wenn man nicht derselben Meinung ist.

    Ich finde es gut, dass sich junge Menschen sich mehr für die Politik interessieren. Wie bereits erwähnt, sollte Politik und Gefühle getrennt behandelt werden. Das vermisse ich sowohl bei den jungen Leuten als auch bei den aktuellen Politiker

    Antwort
  • 21. August 2019 um 16:25
    Permalink

    Hallo! Mit der „Einschränkung der Mobilitätsfreiheit“ meine ich, dass wir von der Vorstellung, dass jeder einen eigenen PKW besitzt, der ständig verfügbar ist (und sicher mindestens 90% seiner Lebenszeit nicht bewegt wird), verabschieden müssen. Alternativen müssen her, ein völlig neues Mobilitätskonzept. Aber das wir nie an diese Freiheit heranreichen, die wir heute haben. Vielleicht hilft da eine komplette Neuordnung des ÖPNV, verbunden mit kostenfreiem oder zumindest -günstigen Taxisystem, und in Zukunft irgendwann mal das autonome Fahren…
    Und zu den Energiekosten: Genau das meine ich. Der Zug rast auf den Abgrund zu, und wir müssen Abstriche machen, wenn wir das verhindern wollen. Unter Anderem auch durch höhere Energiekosten. Aber eben nicht losgelöst von Anderem. Ein Gesamtumdenken ist notwendig, auch das Steuersystem sollte auf den Kopf gestellt werden, damit keiner auf der Strecke bleibt. Mir fehlen da von den Politikern Visionen… Aber wie schon gesagt, erst einmal muß man die Wähler mit im Boot haben, sonst klappt nichts.

    Antwort
    • 23. August 2019 um 12:45
      Permalink

      „und sicher mindestens 90% seiner Lebenszeit nicht bewegt wird“

      hast du eine Quelle dazu? 🙂

      Antwort
  • 2. September 2019 um 11:32
    Permalink

    Die 90% waren nur so ein Gefühl. Aber wenn der durchschnittliche PKW-Fahrer im Jahr 20.000 km fährt mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 60km/h, dann ist er im Jahr rund 333 Stunden unterwegs, das sind nicht mal 4% des Jahres. Also, es bleibt dabei: die allermeiste Zeit steht ein PKW nur ‚rum.
    Ich habe nun auch noch einmal auf deine Quellenangaben geschaut. Die zum Thema Klimawandel stehen im Gegensatz zu der Meinung der überwältigen Mehrheit der Klimaforscher. Und bei den anderen belegen deine Quellen nur Teile deine Aussagen.
    Aber dir geht es eben wie fast allen Menschen, auch mir, am ehesten glaube ich den Quellen, Wissenschaftlern und Thesen, die meiner persönlichen Meinung entsprechen. Man sucht sich dann die zustimmenden Artikel heraus. Das ist so wie beim Optimisten und Pessimisten. Der Optimist fühlt sich bei jedem positiven Ereignis bestätigt, der Pessimist bei jedem negativen.

    Antwort
    • 4. September 2019 um 11:14
      Permalink

      ‚Die 90% waren nur so ein Gefühl. Aber wenn der durchschnittliche PKW-Fahrer im Jahr 20.000 km fährt mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 60km/h, dann ist er im Jahr rund 333 Stunden unterwegs, das sind nicht mal 4% des Jahres. Also, es bleibt dabei: die allermeiste Zeit steht ein PKW nur ‚rum.“

      Okay bis hier stimme ich dir zu. Jetzt muss dir noch erklären, warum ‚ jeder einen eigenen PKW besitzt, der ständig verfügbar ist (und sicher mindestens 90% seiner Lebenszeit nicht bewegt wird), verabschieden müssen. ‚. Das konnte ich aus deinen vorherigen Antwort nicht eindeutig herauslesen.

      ‚Die zum Thema Klimawandel stehen im Gegensatz zu der Meinung der überwältigen Mehrheit der Klimaforscher.‘

      A. Definiere deine ‚überwältigen Mehrheit der Klimaforscher‘. International oder in einem Institut.
      Du hast doch bestimmt einen Quelle für mich wo du mein Statement widerlegen kannst 🙂

      B. Willst du damit sagen, dass die Mehrheit immer Recht hat?

      C. Ich habe nirgendswo geschrieben, dass es keinen Klimawandel gibt.

      ‚Und bei den anderen belegen deine Quellen nur Teile deine Aussagen.‘
      Konkreter bitte.

      ‚Aber dir geht es eben wie fast allen Menschen, auch mir, am ehesten glaube ich den Quellen, Wissenschaftlern und Thesen, die meiner persönlichen Meinung entsprechen. Man sucht sich dann die zustimmenden Artikel heraus.‘

      Ich gucke und höre mir die Gegenpartei an. Und das habe hier auch getan, in dem ich dich zum Beispiel mit der „Einschränkung der Mobilitätsfreiheit“ gefragt habe (siehe oben). Im vorherigen Kommentar habe ich das IPPC zitiert und als Quelle angeben, worauf sich die Klimaaktivisten stützen.
      Ebenso habe ich geschrieben, dass es einen Klimawandel gibt, aber es bei den genannten Punkten als positiv sehe.
      Gerne möchte ich deine Quellen mir anschauen, bisher kam aber von deiner Seite nichts.

      ZUSATZ:
      Der Begründer der Theorie vom menschengemachen Klimawandel ist jetzt vor Gericht der Lüge überführt worden.

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/neue-wege/gericht-urteilt-gegen-den-schoepfer-des-klimawandel-hockeyschlaegers/

      Antwort
  • 4. September 2019 um 17:08
    Permalink

    Warum wir uns davon verabschieden müssen, dass jeder seinen eigenen PKW hat? Nicht genutzte, herumstehende Autos verstopfen die Städte und verursachen schon bei ihrer Herstellung Umweltschäden. Ich bin der Meinung, dass das derzeitige Verkehrskonzept total neu überdacht werden sollte.

    Wozu benötige ich denn ein eigenes Auto? Um von A nach B zu kommen. Es gäbe allerdings sehr viele vorstellbare Alternativen, um das zu erreichen. Ich selber hätte da schon Ideen, aber von großen Zukunftsvisionen der politischen Parteien habe ich in diesem Punkt noch nichts gehört. Es wird immer nur an Details, an Stellschrauben gedreht. Da wird das Schwein „Verbrennungsmotor“ durch das Dorf getrieben, und alle stürzen sich auf den E-Motor (Gibt es keine weiteren vorstellbaren Antriebsarten?). Damit sind aber Probleme wie die Verstopfung der Innenstädte, Stau auf den Autobahnen (Höre Dir nur mal die täglichen Staumeldungen über …km vom DLF nach jeder Nachrichtensendung an) noch überhaupt nicht gelöst.
    Natürlich ist es bequemer, wenn ich mein Auto vor der Tür habe und es für mich jederzeit verfügbar ist, wenn ich mir meinen PKW zum Reisemobil umbauen kann und morgen damit durch Südeuropa touren kann, ohne es lange vorher geplant zu haben. Ja, das ist toll! Aber wenn ich dann stundenlang im Stau stehe, keinen Parkplatz finde usw., schränkt das meine Freude dann doch wieder ein. Und wenn ich allen, die noch kein eigenes Auto besitzen, zugestehe, das Gleiche zu haben wie ich, verschärft sich das Problem immer mehr.
    Ich denke, man sollte im großen Stil endlich mal über Alternativen nachdenken.

    Eine von unzähligen Quellen für die Meinung der überwiegenden Mehrheit der Klimaforscher, wäre z.B. https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel

    Nein, die Mehrheit muß nicht automatisch im Recht sein. Mir fallen da Beispiele ein, wo es nicht so ist. Aber wenn es um Klimaforschung geht, ist es bei so überwältigender Einigkeit der Wissenschaftler schon sinnvoll, Ihnen zu glauben.

    Zu: Deine Quellen belegen nicht unbedingt Deine Thesen:
    „Carola Rackete hat diese nicht angelaufen, weil dort kein Asyl beantragt werden kann. Diese entlarvt die vermeintliche Rettung als absichliche Schleusung in die EU. Eine Seenotrettung ist nicht gleichzusetzen mit Asyl. (Quelle: https://images01.oe24.at/Unbenannt-3.jpg/387.053.907)“
    Das Bild zeigt die Fahrtroute der Seawatch 3 (trotz nichtsaussagender Quellenangabe ((…Images/unbenannt…?)) will ich die Route mal als wahr annehmen) Die Route zeigt aber einen Fahrt-Verlauf und keine Begründungen für diesen Verlauf. Als Gegenthese einmal folgende Quelle:
    https://correctiv.org/faktencheck/migration/2019/07/19/sea-watch-3-keine-belege-dafuer-dass-panorama-dokumentation-inszeniert-war

    Soll Dein „Zusatz“ den Beleg dafür geben, dass die Theorie vom menschengemachten Klimawandel nur Humbug ist? Wenn ich mir den Link durchlese, muß ich zu dem Schluß kommen, das „die überwiegende Mehrheit der Klimaforscher“ (s.o.) auf einen Betrüger hereingefallen ist und nur seine Theorie nachplappern. Da habe ich so meine Zweifel….

    Antwort
    • 5. September 2019 um 10:45
      Permalink

      Wie du bereits erwähnt hast, wenn jeder auf seinen PKW verzichten müsste, schränkt das die Freiheit ein. Und außerdem noch: die Produktionen der Autos müssten
      auch im Ausland verlagert werden. Das bedeutet, viele Menschen die in Deutschland in der Autobranche arbeiten, werden arbeitslos. Ebenso sehe ich dadurch eine große negative Auswirkung auf die Wirtschaft von Deutschland aufgrund der Autoindustrie.

      Was wären denn deine Ideen für das Stauproblem?

      Ich habe irgendwo mal gelesen, dass ein Politiker sich geäußert hat, ein extra
      Fahrstreifen nur für Busse auf der Autobahn. Das ist aus meiner Sicht etwas, worüber man kann nachdenken kann.

      Zu Carola Rackete
      Sowie ich deine Quelle verstanden habe, geht es darum, ob es sich um eine tatsächliche
      Seenotrettung gehandelt hat oder nicht

      Gehen wir davon aus, dass es sich um eine Seenotrettung gehandelt hat und Panorama.

      Libyen hat doch die Aufnahme angeboten. Die niederländische Ministerin hat die Versorgung und Sicherheit durch internationale Beobachtung garantiert (siehe Quelle oben)

      Correctiv zeigt ja die auch Karte und sogar den Zeitraum des Notrufes.
      Wenn man die Position des Notrufes sieht und die Distanz zwischen Lampedusa und Libyen vergleicht, wäre Libyen der kürzeste Seeweg gewesen.

      Carola Rackete hätte einfach mit dem Schiff nach Libyen fahren können und die Menschen
      wären gerettet worden. Die Seenotrettung wäre hier schon abgeschlossen und die Menschen
      müssten keine 14 Tage auf einem Schiff verweilen.

      (Ich werde mir die Doku auch mal komplett anschauen)

      Zum Klima Thema:

      Die Gerichtsakte ist noch nicht von der ‚The Courts of British Columbia‘ veröffentlich worden. Die Gerichtsakte sollte hier in dem Fall VLC-S-S-111913 sein. Ich werde das weiterhin verfolgen.

      Sowie ich das herausgelesen bzw mitgekriegt habe, haben „die überwiegende Mehrheit der Klimaforscher“ nur seine Theorie bestätigt, aber nicht selber überprüft.
      Sie hatten auch keine Möglichkeit dazu. Er hat sich ja geweigert, seine Daten rauszurücken und einfach ein paar Millionen Gerichtskosten bezahlt.

      Wegen diesen Aspekt musst das kritisch hinterfragt werden, ob seine Theorien stimmen.
      Sollte man Wissen nicht teilen, wenn es um das Wohl des Menschen geht?

      Antwort

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